Wissenswertes rund um Schnupfen behandeln

Ist die Nase verstopft oder läuft ständig, wünschen sich Betroffene nichts sehnlicher als freies Durchatmen. Viele greifen dann zu abschwellenden Nasensprays. Das muss aber nicht sein. Welche Alternativen es gibt, wie Sie Schupfen bei Kindern behandeln und was Schwangere beachten müssen, erfahren Sie hier.

Für freies Durchatmen: abschwellende Nasensprays

Wenn die Nasenschleimhaut angeschwollen ist und eine starke Schleimproduktion erfolgt, dann ist das für Betroffene in der Regel sehr unangenehm. Freies Durchatmen ist bei Schnupfen kaum möglich – besonders nachts raubt dies so manchem den Schlaf. Was also tun bei Schnupfen? Die meisten Schnupfengeplagten greifen dann zum Schnupfenspray. Die enthaltenen Wirkstoffe sorgen in relativ kurzer Zeit dafür, dass die Nasenschleimhaut weniger durchblutet wird und in der Folge abschwillt.

Je nachdem, welche Art von Schnupfen zugrunde liegt, können Betroffene auf verschiedene Nasensprays mit unterschiedlichen Wirkstoffen zurückgreifen. Grundsätzlich stehen bei Behandlung von Schnupfen zwei Arten von abschwellenden Nasensprays zur Verfügung: Einerseits gibt es solche mit Wirkstoffen aus der Gruppe der Sympathomimetika, die gefäßverengend wirken und das Durchatmen so leichter machen. Andererseits kommen solche mit Antihistaminika oder Glucocorticoid vorrangig bei allergischem Schnupfen zum Einsatz.

Wissenswert:
Bei Nasensprays sollten Sie auf Präparate ohne Konservierungsmittel zurückgreifen.
Denn Konservierungsmittel können der Nase zusätzlich schaden.

Schupfen behandeln – mit der Kraft der Natur

Neben abschwellenden Nasensprays gibt es noch die Möglichkeit, sich Unterstützung aus der Natur zu holen und mit pflanzlichen Mitteln den Schnupfen zu behandeln. Zum Beispiel kommen folgende Pflanzenstoffe zum Einsatz:

  • Myrtol und Thymian zur Schleimlösung
  • Sonnenhut für einen milderen Krankheitsverlauf
  • Eukalyptus zur Befreiung der Atemwege

Die pflanzlichen Mittel sind in der Regel in Form von Tabletten, Tropfen oder zum Einreiben erhältlich. Auch Kombipräparate gibt es, in denen die positiven Eigenschaften mehrerer Heilpflanzen vereint sind. Welches Mittel sich am besten für Ihre Beschwerden eignet, finden Sie durch Ausprobieren heraus oder Sie fragen Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Hätten Sie’s gewusst?

Läuft die Nase, muss meist ein Taschentuch herhalten.
Doch: Schnäuzen ist nicht gleich Schnäuzen.
Was Sie dabei beachten müssen.

Wasserdampf, Rotlichtlampe & Co. – beliebte Hausmittel

Kennen Sie das: Ihre Nase ist verstopft, aber die Apotheke hat bereits geschlossen? Ihren Schnupfen können Sie aber trotzdem behandeln – mit einfachen Hausmitteln. Diese eignen sich auch hervorragend zur Unterstützung der medikamentösen Therapie.

  • Warmen Wasserdampf inhalieren sorgt dafür, dass sich das Nasensekret löst und gleichzeitig die Nasenschleimhaut befeuchtet wird.
  • Die Raumluft befeuchten, um eine Austrocknung der Schleimhäute zu verhindern. Dafür eine Schale Wasser aufstellen oder feuchte Tücher über die Heizung hängen.
  • Eine Rotlichtlampe kommt häufig dann zum Einsatz, wenn die Nasenschleimhaut entzündet ist. Die Wärme regt die Durchblutung an und sorgt dafür, dass sich der Schleim löst.
  • Honig soll antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften besitzen. Lösen Sie ihn in warmer Milch auf und trinken Sie ein Glas davon.

Natürlich gibt es noch weitaus mehr Maßnahmen, die Sie zur Behandlung Ihres Schnupfens ergreifen können. Welche das sind? Die gängigsten Hausmittel und ihre Wirkweisen haben wir für Sie zusammengetragen.

Schnupfen bei Kindern behandeln: Das müssen Eltern beachten

Bei Schnupfen erfolgt schnell der Griff zum abschwellenden Nasenspray. Während dies für Erwachsene in der Regel kein Problem darstellt, sollten Eltern bei der Schnupfenbehandlung ihres Nachwuchses Vorsicht walten lassen.
Der Grund: Eine zu hohe Dosierung kann bei Babys und Kleinkindern dazu führen, dass die Stoffe in das zentrale Nervensystem gelangen. Es besteht das Risiko von Atemaussetzern oder Bewusstlosigkeit.

Speziell für die Kleinen gibt es daher Nasensprays mit geringeren Dosierungen. Die Wirkstoff-Konzentration richtet sich dabei auch nach dem Alter des Patienten: Je älter die Kinder, desto unempfindlicher sind sie gegenüber den Inhaltsstoffen der abschwellenden Nasensprays. Einige Nasensprays sind außerdem in Form von Tropfen erhältlich, dies stellt eine angenehme Alternative für Kinder dar. Welches Schnupfenspray für die Behandlung ihres Kindes geeignet ist, können Eltern in Rücksprache mit ihrem Kinderarzt klären.

Abschwellendes Nasenspray: Ein Risiko in Schwangerschaft und Stillzeit?

Während der Schwangerschaft sind Frauen besonders häufig von einer Erkältung betroffen. Der Körper konzentriert sich darauf, das heranwachsende Leben zu schützen und zu versorgen – das kostet Kraft und sorgt für ein schwächeres Immunsystem. Viren und Co. haben in dieser Zeit leichtes Spiel.

Doch auch abseits von einer Erkältung können werdende Mütter unter einer angeschwollenen Nasenschleimhaut leiden. Der Grund liegt in der erhöhten Produktion der Schwangerschaftshormone Östrogen und Progesteron, welche die Blutzirkulation antreiben – in der Folge schwillt die Nasenschleimhaut an, das Durchatmen fällt schwer.

Für viele Frauen stellt sich dann die Frage, wie sie den Schnupfen in Schwangerschaft und Stillzeit behandeln dürfen. Sind Nasensprays erlaubt? Grundsätzlich sollten Schwangere und Stillende so wenig Medikamente wie möglich einnehmen. Bei Nasensprays gilt dies vor allem für solche mit dem Wirkstoff Xylometazolin. Bei einer hohen Konzentration kann es zu einem gesteigerten Risiko für Gefäßverengung und verminderter Durchblutung kommen. Daher sollten schwangere Frauen sich vor der Anwendung von Nasenspray von ihrem Arzt beraten lassen.

Eine sanfte Alternative stellt beispielsweise hypertones Meerwasser-Nasenspray dar. Durch die konzentrierte Meersalzlösung wird hier ebenfalls ein abschwellender Effekt erzielt. Ein weiterer Vorteil: Gegenüber Nasensprays mit Xylometazolin können Meerwassersprays über einen längeren Zeitraum angewandt werden.

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Allgemeine Tipps bei Schnupfen

Was Sie sonst noch bei Schnupfen tun können? Neben speziellen Maßnahmen können Sie auch ganz allgemeine Tipps beachten. Zu diesen zählen vor allem,

  • sich ausreichend an der frischen Luft zu bewegen,
  • viel zu trinken und
  • mit erhöhtem Oberkörper zu schlafen.

Besonders wichtig ist aber Ruhe. Nur wer sich ausreichend schont und seinem Körper Zeit gibt, kann sich wirklich erholen. Hält der Schnupfen über einen längeren Zeitraum an, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Er kann Ihnen entsprechende Medikamente verschreiben.

Hier finden Sie weitere Infos:

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