Hausmittel gegen Schnupfen

Eine verstopfte Nase kann schnell zur Belastung werden und das Allgemeinbefinden einschränken. Mit einfachen Hausmitteln können Schnupfensymptome schnell gelindert werden – auch zur Unterstützung einer medikamentösen Therapie eignen sie sich hervorragend.

Nasenspülung, Inhalation und Co.: Wirksame Hausmittel gegen Schnupfen

Viele behandeln ihren Schnupfen  gerne selbst. Neben einer großen Auswahl an freiverkäuflichen Medikamenten und pflanzlichen Präparaten  gibt es eine Vielzahl an Hausmitteln, die die Symptome lindern. Nasenspülungen, Inhalationen oder Infrarotbestrahlungen sollen die Schleimhäute zum Abschwellen bringen, die Nase frei machen und das Wohlbefinden steigern. Auch das Immunsystem kann unterstützt werden, zum Beispiel mit Zwiebelsirup oder Ingwertee.

Tee mit Ingwer, Zitrone und Honig ist ein beliebtes Hausmittel gegen Schnupfen.

Folgende Hausmittel haben sich gegen Schnupfen bewährt:

  • Inhalation: Warmer Dampf hilft, das Nasensekret zu lösen und die Nasenschleimhäute zu befeuchten. Mit Dampfinhalatoren werden gezielt die Schleimhäute der oberen Atemwege befeuchtet, ohne die Augen zu reizen. Als Zusätze eignen sich eine einfache Kochsalzlösung, ätherische Öle (zum Beispiel Eukalyptus, Fichtennadel) oder Pflanzenextrakte (Kamille).
  • Feuchte Raumluft: Damit die Schleimhäute nicht austrocknen, ist eine Luftfeuchtigkeit von 60 Prozent ideal. Dafür gibt es im Handel spezielle Luftbefeuchter. Sie können aber auch feuchte Tücher über ihre Heizkörper hängen oder eine Schale mit Wasser – plus Kamillentee oder ätherische Öle – aufstellen.
  • Nasenspülung: Mit Nasenduschkannen aus der Apotheke lässt sich die Nase durchspülen. Das Prinzip ist einfach: Eine isotonische Salzlösung läuft in ein Nasenloch rein, durchspült die Verbindungsgänge in der Nase und läuft durch das andere Nasenloch wieder raus. Dabei wird die Nasenschleimhaut befeuchtet und Erreger werden weggespült. Nasenspülungen sind nicht jedermanns Sache, aber einmal an das Gefühl gewöhnt, ist es eine wirksame Methode, Schnupfensymptome zu verbessern.
  • Meerwasser Nasensprays : Nasensprays mit einer isotonischen Meersalzlösung sind ebenfalls eine gute Möglichkeit, um die Schleimhäute zu befeuchten. Dazu sind sie leicht in der Anwendung und natürlich wirksam. Auch Sprays mit Hyaluronsäure haben sich für die nachhaltige Befeuchtung der Nasenschleimhaut bewährt.

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  • Erkältungstees: Wenn die ersten Schnupfensymptome auftauchen, hilft Holunderblütentee. Er hat eine schweißtreibende und schleimlösende Wirkung. Beliebt ist auch Lindenblütentee: er wirkt entzündungshemmend, krampflösend und schmerzstillend. Ein paar Scheiben frischer Ingwer mit heißem Wasser übergossen, ergeben einen wärmenden und wohltuenden Tee. In der Apotheke oder Drogerie gibt es Erkältungstees auch als Fertigmischungen.
  • Rotlichtlampe: Bestrahlungen mit einer Rotlichtlampe helfen gegen die Entzündung der Nasenschleimhaut. Ideal ist es, zehn bis 20 Minuten lang die Nasenregion zu bestrahlen, bei einem Abstand von 30 bis 50 Zentimetern. Bitte achten Sie auf einen ausreichenden Augenschutz! Da das Rotlicht die geschlossenen Lider durchdringt, kann es sonst zu Augenschäden kommen. Spezielle Schutzbrillen verhindern das.
  • Zwiebel: Zwiebelsaft wirkt auf natürliche Weise desinfizierend, schleimlösend und abschwellend. Um die positiven Eigenschaften der Zwiebel bei einer Erkältung zu nutzen, kann man sich einen Zwiebelsirup herstellen. Dazu eine Zwiebel fein würfeln, in eine Tasse geben und etwas Honig darüber träufeln. Nach einigen Stunden hat der Honig den Saft aus der Zwiebel gezogen. Von diesem Saft können Sie mehrmals täglich einen Teelöffel einnehmen. Das Rezept eignet sich auch für Kinder (aber nicht für Babys unter einem Jahr, sie dürfen keinen Honig erhalten).
  • Honig: Auf die antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung von Honig schwören viele. Er kann je nach Vorliebe in warmer Milch aufgelöst oder pur eingenommen werden.
  • Erkältungsbad: Ein warmes Bad mit ätherischen Ölen befeuchtet die Schleimhäute, befreit die Atemwege und entspannt.

Gönnen Sie Ihrem Körper eine Pause, indem Sie während einer Erkältung Stress vermeiden. Achten Sie auf ausreichend Schlaf und eine ausgewogene Ernährung. Nur so hat der Körper genug Kraft, um gegen die Schnupfenerreger anzukämpfen. Viel Trinken verflüssigt den hartnäckigen Schleim, am besten eignen sich Wasser, Tees und Schorlen. Mit diesen Hausmitteln sollte ein Schnupfen schnell ausgestanden sein.

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