Nasenpolypen: Gutartige Wucherungen

4. Juli 2019
17 Min.

Nasenpolypen entstehen durch Wucherungen der Schleimhaut in den Nasennebenhöhlen. Sie sind gutartig, beeinträchtigen unbehandelt aber in vielen Fällen die Nasenatmung — was wiederum die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität der Betroffenen einschränkt. Erfahren Sie hier mehr zu den Ursachen, Symptomen und zur Behandlung, beispielsweise in Form einer Operation.

Nasenpolypen können aufgrund der beeinträchtigten Atmung auch zu Erschöpfung führen.


Inhaltsverzeichnis:


Insgesamt sind etwa 4 Prozent der deutschen Bevölkerung von der Polypen-Problematik betroffen – Männer rund doppelt so häufig wie Frauen. In den meisten Fällen treten die Wucherungen erst nach dem 30. Lebensjahr auf.1

Das Wichtigste im Überblick

  • Hauptsymptome: Schnarchen, Verminderung des Riechvermögens und häufige Infekte der oberen Atemwege
  • Die gutartigen Wucherungen der Schleimhaut entstehen als Folge von Allergien oder anatomischen Besonderheiten der Nase. Selten sind ernsthafte Erkrankungen der Auslöser.
  • Polypen in der Nase lassen sich mit kortisonhaltigen Nasensprays meist gut behandeln. Sind die Auswüchse groß, kann eine Operation nötig sein.

Was sind Nasenpolypen?

Nasenpolypen (Polyposis nasi) sind gutartige Auswüchse der Nasenschleimhaut. Sie können eine Größe von mehreren Zentimetern erreichen und wachsen entweder über eine Art Stiel oder liegen der Schleimhaut flächig auf. Von der Nasennebenhöhle ragen sie manchmal bis in die Haupthöhle hinein. Die Gebilde bestehen aus weichem, mit Flüssigkeit gefülltem Bindegewebe und schimmern gräulich-rosa oder glasig-honigfarben.

Nasenpolypen sind für eine Reihe von Symptomen verantwortlich

Im Anfangsstadium haben Betroffene in der Regel keinerlei Beschwerden, weil die Polypen noch sehr klein sind. Mit fortschreitendem Wachstum ragen sie jedoch schließlich bis in die Nasenhöhle hinein und beeinträchtigen so die Nasenatmung.

Folgende Begleiterscheinungen können auftreten:

  • veränderte Aussprache: Nasenpolypen lassen die Stimme dumpf und verfälscht klingen.
  • Mundgeruch: Betroffene atmen in erster Linie durch den Mund, was die Mundschleimhaut austrocknet und für schlechten Atem sorgt.
  • Erkältungskrankheiten: Die Nasennebenhöhlen sind durch Polypen oder Sekret verstopft und schlecht belüftet, was einen perfekten Nährboden für Krankheitserreger darstellt.
  • Schnarchen: Die behinderte Nasenatmung führt häufig zu Schnarchen und damit verbundenen Schlafstörungen. Tagsüber sind Leistungseinbußen aufgrund der Müdigkeit zu beobachten.
  • eingeschränktes Riechvermögen (Hyposmie): Wenn stark vergrößerte Polypen bis in die Nasenhöhle hineinragen, kommt die eingeatmete Luft manchmal nicht mehr bis zu den Riechzellen, die im oberen Bereich der Nasenhöhle angesiedelt sind. Die Betroffenen leiden daher unter einem teilweisen oder vollständigen Verlust des Geruchssinns (Anosmie).

Die Betroffenen atmen überwiegend durch den Mund, was eine Reihe von Problemen mit sich bringt. Normalerweise wird die von der Nase eingeatmete Luft auf ihre Ankunft in der Lunge vorbereitet: Sie wird erwärmt, angefeuchtet und vor allem von Schmutzpartikeln sowie Viren und Bakterien befreit. Über eine ausschließliche Mundatmung ist diese Anpassungsfunktion nicht mehr gewährleistet und Krankheitserreger dringen ungehindert in die Atemwege ein. Dies führt möglicherweise zu Entzündungen im Rachenraum, in den Bronchien oder Nasennebenhöhlen: Typische Symptome sind Halsschmerzen, Husten oder Heiserkeit. Sind die Nasennebenhöhlen ebenfalls gereizt, kommen Kopfschmerzen oder ein Schnupfen hinzu.

Für gewöhnlich verspüren Menschen mit Nasenpolypen keine Schmerzen. Anders ist das jedoch, wenn die Wucherungen aufgrund einer chronischen (lang andauernden) Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) entstanden sind: In diesem Fall können die typischen Sinusitis-Symptome wie Gesichts- und Kopfschmerzen sowie starker Schnupfen auftreten.

Polyposis nasi: Behandlung mit Medikamenten

Die Art der Behandlung ist abhängig vom Ausmaß der Polypen. So hindern Medikamente mit Glukokortikoiden (im allgemeinen Sprachgebrauch: Kortison) kleinere Nasenpolypen am Wachstum und lassen sie nach und nach schrumpfen. Gleichzeitig haben solche Arzneimittel einen entzündungshemmenden Effekt.

In der Regel verschreibt der Arzt zunächst Nasensprays oder -tropfen, die diesen Wirkstoff enthalten. Wichtig ist vor allem, dass der Betroffene die Mittel wirklich lange genug und regelmäßig benutzt, da sie sonst keine Wirkung zeigen. Eine Behandlung über eine Dauer von mehreren Monaten ist bei Nasensprays mit Glukokortikoiden im Gegensatz zu abschwellenden Nasensprays keine Seltenheit.

Bleibt der Erfolg trotz gewissenhafter Anwendung aus, kann der Arzt höher dosierte Tabletten verordnen. Diese sind effektiver, besitzen aber auch Nebenwirkungen wie Blutdruckanstieg und Gewichtszunahme, weshalb die Therapie engmaschig überwacht werden muss.

Allergien

Ist eine Allergie der Auslöser für die Polypen-Bildung, muss diese entsprechend behandelt werden. Hier können Betroffene Medikamente gegen die allergischen Reaktionen einnehmen, sogenannte Antihistaminika. Außerdem sollten die Allergieauslöser (zum Beispiel Hausstaubmilben, Pollen) wenn möglich gemieden oder zumindest reduziert werden.

Manchmal kommt auch eine Hyposensibilisierung infrage: Dabei handelt es sich um eine Langzeittherapie unter ärztlicher Kontrolle, infolge der sich das Immunsystem von Allergikern langsam an die reizauslösenden Stoffe gewöhnt.

Übrigens: Derzeit erforschen Wissenschaftler eine neue, vielversprechende Therapiemethode. Hierbei werden spezielle Antikörper als Spray oder Injektion gegen die Polyposis nasi eingesetzt.2

Das können Sie selbst gegen Nasenpolypen tun

Wer unter Polypen leidet, sollte ergänzend zu den verordneten Arzneimitteln die Nase pflegen, um den Heilungsprozess zu unterstützen. So wird’s gemacht:

  • Inhalieren Sie mit Salzsole oder Thymian, das hält die Schleimhäute feucht.
  • Nutzen Sie Nasenduschen mit Salzwasser. Sie befreien die Nasenwege von Schleim, lösen Verkrustungen und schwemmen Krankheitserreger aus der Nase.
  • Trinken Sie viel (mindestens 1,5 Liter täglich).3 Die Flüssigkeit sorgt ebenfalls für feuchte Nasenschleimhäute und verdünnt das Sekret.

Alternative Heilmethoden?

Auch in der Homöopathie gibt es Mittel, welche die Abheilung der Nasenpolypen unterstützen sollen. Hierzu zählen beispielsweise:

  • Marum verum (Katzenkraut)4
  • Thuja occidentalis (Kanadischer Lebensbaum)5

Die homöopathischen Arzneien werden auch zur Vorbeugung eines Wiederauftretens der Wucherungen eingesetzt.

OP: Wann der Arzt die Polypen entfernen sollte

Manchmal muss auch ein chirurgischer Eingriff in Betracht gezogen werden, etwa wenn die Therapie mit Medikamenten erfolglos bleibt oder die Wucherungen zu groß sind. Bei einzelnen, gut zugänglichen Polypen besteht die Möglichkeit, den Eingriff ambulant in einer Hals-Nasen-Ohrenarzt-Praxis durchzuführen. In diesem Fall erfolgt eine lokale Betäubung, also einer Art Schmerz-Ausschaltung ausschließlich im betroffenen Bereich. Anschließend werden die Nasenpolypen mit einer Metallschlinge (der sogenannten Polypenschlinge) erfasst. Die Schlinge wird so lange zusammengezogen, bis der Polyp abgetrennt ist und herausgezogen werden kann. Alternativ ist auch die Entfernung per Laser möglich.6

Sofern es nötig ist, nutzen Ärzte während der Operation die Gelegenheit und sanieren die Nasennebenhöhlen gleich mit, um einer erneuten Polypen-Bildung vorzubeugen. So werden beispielsweise weitere winzige Schleimhautwucherungen vorsorglich entfernt. Liegt den Nasenpolypen eine schlechte Belüftung der Nasennebenhöhlen zugrunde (zum Beispiel aufgrund zu enger Verbindungskanäle zwischen Nasenhöhle und Nasennebenhöhle), vergrößert der Operateur diese Öffnungen. So gelangt künftig mehr Atemluft in die Nasennebenhöhlen und das dort gebildete Sekret kann ungehindert abfließen. Manchmal ist aus ähnlichen Gründen eine Verkleinerung der Nasenmuscheln (Schwellkörper, die seitlich an der Nasenwand liegen) oder eine Begradigung der Nasenscheidewand nötig.

Sollten die Nasenpolypen tief in den Nasennebenhöhlen liegen, erfolgt in der Regel ein stationärer Aufenthalt in einem Krankenhaus. Die Operation unter Vollnarkose wird ohne größere Schnitte (minimal-invasiv) und mithilfe eines schmalen, schlauchartigen Instruments, dem Endoskop, durchgeführt. Um die Wucherungen abtragen zu können, benutzt der Chirurg zum Beispiel ein sehr feines, rotierendes Messer. Im Anschluss an den Eingriff wird die Nase für etwa zwei Tage austamponiert.2

Übrigens:

Nach einer solchen Operation erfolgt eine Krankschreibung für etwa 14 Tage.7 Hat der Patient bei der Ausübung seines Berufs viel mit Staub, Chemikalien oder Hitze zu tun, kann er möglicherweise auch über einen noch längeren Zeitraum nicht arbeiten gehen.

Alle chirurgischen Eingriffe haben das Ziel, die nötige Belüftung der Nasenhöhlen und den Sekretabfluss zu gewährleisten. Dies erleichtert einerseits die Atmung, andererseits vermindern diese Veränderungen auch das Risiko der Neubildung von Polypen.

Häufigster Grund für die Entstehung von Nasenpolypen: Dauerhafte Reizung der Schleimhaut

Wie genau Nasenpolypen entstehen und sich vergrößern, ist unklar. Fest steht jedoch, dass eine chronische Entzündung der Schleimhaut in den Nasennebenhöhlen den Wachstumsprozess begünstigt. Die Ursache solch einer chronischen Sinusitis ist meist eine verminderte Belüftung der Nebenhöhlen, was zu einem feuchten und sauerstoffarmen Milieu führt – dem perfekten Lebensraum für Bakterien und Viren.

Dazu kommt es etwa, wenn Allergene wie Hausstaub oder Pollen die Schleimhaut dauerhaft reizen: Als Reaktion darauf entzündet sie sich und schwillt an. Das gebildete Nasensekret kann nicht mehr abfließen, die Nasennebenhöhlen verschließen sich, Luft gelangt kaum noch hinein.

Auch anatomische Besonderheiten (wie zum Beispiel eine krumme Nasenscheidewand) sind häufig dafür verantwortlich, dass zu wenig Luft in die Nasennebenhöhlen gelangt. Diese reagieren darauf mit einer Entzündung ihrer Schleimhäute, vermehrter Sekretproduktion und eventuell Polypenbildung.

Folgendes reizt ebenso die Nasennebenhöhlen und kann deshalb die Entstehung von Nasenpolypen begünstigen:

Nasenpolypen und Samter-Trias sowie primäre Ziliendyskinisie

Die Samter-Trias (auch Widal-Trias genannt) bezeichnet eine Erkrankung, bei der drei verschiedene Symptome zusammen auftreten:

  • Asthma bronchiale
  • Nasenpolypen
  • Salicylsäure-Unverträglichkeit

Hochdosiert enthalten ist Salicylsäure zum Beispiel in ASS-Tabletten, aber auch in Lebensmitteln und Konservierungs- sowie Duftstoffen.

Meist kommt es im Alter von 20 bis 40 Jahren zu den ersten Beschwerden wie wässrigem Schnupfen oder einem verminderten Geruchssinn. Etwas später (manchmal auch erst nach Jahren) treten dann Asthma bronchiale und Nasenpolypen auf.8

Die Ziliendyskinesie ist eine Erbkrankheit, welche die Funktionstüchtigkeit der Flimmerhärchen (Zilien) herabsetzt. Die Zilien kleiden im gesunden Zustand die Schleimhaut der Atemwege wie ein dichter Rasen aus und sorgen mit wellenförmigen Bewegungen für den Abtransport von Krankheitserregern und Fremdkörpern. Ist diese Reinigungsfunktion wie bei der Ziliendyskinesie gestört, kommt es unter anderem zur Entzündung und Schwellung der Schleimhaut, was wiederum die Polypenentstehung fördert.

Untersuchung und Diagnose

Zunächst führt der behandelnde Arzt ein Patientengespräch (Anamnese) über die vorliegenden Beschwerden. Symptome wie häufige Nasennebenhöhlenentzündungen, ein eingeschränkter Geruchssinn und eine erschwerte Atmung deuten auf Polyposis nasi hin.

Anschließend untersucht der Arzt die Nase und Nebenhöhlen genauer. Wie er dabei vorgeht, hängt ganz von der Größe der Polypen ab. Sehr große Wucherungen, die in die Nasenhöhle hineinragen, sind schon mit dem bloßen Auge auszumachen. Kleinere Wucherungen, die flächig auf der Schleimhaut der Nebenhöhlen aufliegen, können im Rahmen einer Nasenspiegelung (Rhinoskopie) mit einem Endoskop erkannt werden. Bei diesem Untersuchungsinstrument handelt es sich um einen dünnen, flexiblen Stab, der am Ende mit einer Kamera und einer Lichtquelle ausgestattet ist.

Zudem gibt es noch bildgebende Verfahren, die der Mediziner einsetzt, falls die anderen Untersuchungsmethoden kein Ergebnis bringen. Dazu zählt insbesondere die Computertomographie (CT), die exakte Schnittbilder der Nasennebenhöhlen anfertigt. Verfahren wie Röntgen- und Ultraschallaufnahmen werden inzwischen selten angewandt, da ihre Ergebnisse weniger genau sind.

Wenn der Arzt eine Allergie hinter den Wucherungen vermutet, veranlasst er einen Haut- oder Bluttest, der Aufschluss bringt.

Differentialdiagnose: Tumor

Nasenpolypen treten in der Regel beidseitig auf. Bei einseitigen Beschwerden sowie häufigem Nasenbluten oder unangenehm riechenden Nasenausfluss, besteht der Verdacht auf einen Nasentumor. Dieser zeigt sich bei einer Nasenspiegelung im Vergleich zu den rosanen oder grauen Polypen in einem leuchtenden Rot.

Entdeckt der Mediziner bei seiner Untersuchung eine solche Wucherung, entnimmt er eine Gewebeprobe, die dann im Labor auf bösartige Zellen untersucht wird.

Mögliche Komplikationen bei Nasenpolypen

Nasenpolypen sind in der Regel harmlos. Werden sie jedoch nicht rechtzeitig erkannt und behandelt beziehungsweise entfernt, treten möglicherweise Komplikationen oder Folgeerkrankungen auf. Da die Wucherungen mit zunehmender Größe die Nasenatmung einschränken und Betroffene deshalb über den Mund atmen müssen, können Krankheitserreger oder Schadstoffe ungehindert in den Körper eindringen und dort anhaltende Infekte wie eine chronische Bronchitis verursachen.

In extremen Fällen werden die Polypen so groß, dass sie das Nasengerüst auseinanderschieben und damit den Augenabstand vergrößern können.9

Vorbeugen mit gewissenhafter Pflege

Aktiv Nasenpolypen vorzubeugen, ist kaum möglich. Wenn sich aber bereits schon welche gebildet haben und diese entfernt wurden, können Sie dafür sorgen, dass die Wucherungen nicht erneut entstehen. Nach der Operation ist eine gewissenhafte Nachsorge unerlässlich. Dazu gehören

  • regelmäßige Kontrollen durch den Hals-Nasen-Ohrenarzt sowie
  • eine gründliche Nasenpflege mit Nasenduschen und Inhalationen.

Ebenso ist eine Weiterbehandlung mit glukokortikoidhaltigen Nasentropfen oder -sprays meist erforderlich, um ein erneutes Auftreten von Nasenpolypen zu verhindern.

Hat eine Allergie das Polypenwachstum begünstigt, ist es wichtig, den Allergieauslöser zu meiden beziehungsweise mit entsprechenden Medikamenten dagegen anzusteuern. Gelingt das nicht, ist eine Neubildung sehr wahrscheinlich.

Warum wachsen Nasenpolypen nach?

Leider können die lästigen Polypen auch nach einer erfolgreichen Behandlung immer wieder nachwachsen. Dies geschieht in der Regel dann, wenn die Entstehungsursache nicht beseitigt wird. Es kommt somit wiederholt zur Reizung der Nasenschleimhaut und damit zu erneut auftretenden Wucherungen.

Wie Nasenpolypen bei Kindern entstehen

In der Regel sind Polypen-Patienten über 30 Jahre alt – selten sind jüngere Menschen und vor allem Kinder betroffen.3 Eine Ausnahme gibt es: Etwa jedes dritte Kind, das an der angeborenen Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose (auch „Cystische Fibrose“) leidet, hat Polypen.10 Bei der Mukoviszidose sondern die schleimproduzierenden Drüsen in den Atemwegen ein abnorm zähes Sekret ab, das sich leicht in den Nasennebenhöhlen anstaut und schlecht abfließt. Das begünstigt die Entwicklung einer Nasennebenhöhlenentzündung, die wiederum dafür sorgen kann, dass Nasenpolypen entstehen.

Auch bei Kindern erfolgt in der Regel zunächst eine medikamentöse Therapie. Bringt diese keine Erleichterung, raten Mediziner zur Operation.

Gut zu wissen

Häufig, wenn Eltern oder Ärzte von Polypen beim Kind und deren Entfernung sprechen, sind eigentlich die sogenannten Rachenmandeln gemeint. Diese befinden sich im Nasenrachen und bereiten gerade zwischen dem 2. und 6. Lebensjahr Probleme, indem sie wuchern.11 Die Bezeichnung „Polypen“ ist in diesem Fall aber eher umgangssprachlich und medizinisch nicht absolut korrekt.

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Jana Welsner
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Medizinredakteurin und Lebensmitteltechnologin
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